{"id":48,"date":"2019-11-05T12:17:25","date_gmt":"2019-11-05T12:17:25","guid":{"rendered":"http:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/?page_id=48"},"modified":"2019-11-05T12:17:25","modified_gmt":"2019-11-05T12:17:25","slug":"norwegian-rapsody-vom-klopfer-dem-im-mowe-und-captain-adidas-tour-2011","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/norwegian-rapsody-vom-klopfer-dem-im-mowe-und-captain-adidas-tour-2011\/","title":{"rendered":"Norwegian Rapsody vom Klopfer, dem IM M\u00f6we und Captain Adidas \u2013 Tour 2011"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 27.05.2011, p\u00fcnktlich um 17:00 Uhr startete unsere Tour 2011. \nUnsere nahesten Angeh\u00f6rigen waren erschienen um uns das letzte Geleit zu\n bereiten. Nach einem hefehaltigen Startgetr\u00e4nk ging es los Richtung \nHennigsdorf, um dort den \u00f6rtlichen Abschnittsbevollm\u00e4chtigten, seines \nZeichens Hr. Olaf M\u00fcller, abzuholen. Die aufregende Tour durch D\u00e4nemarks\n \u201eBergland\u201c, vergleichbar mit der Leichtigkeit eines Bjarne Riis bei der\n Tour de France, \u00fcbernahm der Bulli. Schlussendlich sind wir p\u00fcnktlich \nin Hirtshals und deutlich vor Abfahrt der F\u00e4hre angekommen. Ein Gro\u00dfteil\n der Mannschaft nutzte die verbleibende Zeit um zollerleichternde Mittel\n zu vernichten. Doch dann kam die F\u00e4hre, p\u00fcnktlich wie die deutsche Bahn\n 08:00 Uhr, eine halbe Stunde zu sp\u00e4t an. Der Ossi ist ja nicht dumm, wo\n was zu holen ist, da teilt er sich auf. So kam es das 3 Mann die F\u00e4hre \nzu Fu\u00df erreichten und alle anderen das Auto samt H\u00e4nger in sichere \nGefilden steuerte. Der Sto\u00dftrupp konnte sogleich die besten Pl\u00e4tze auf \nder F\u00e4hre ausmachen und f\u00fcr die Nachr\u00fcckenden den notwendigen Freiraum \nschaffen. Nach der Meilenzone entschlossen sich einige Mitstreiter im \n\u00f6rtlichen Duty Free Shop nach schlaferleichternden Mitteln zu suchen. \nDiese wurden selbstverst\u00e4ndlich gefunden und fanden gleich Anwendung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann trat er ins Rampenlicht, Captain \u201eAdidas\u201c, der Franz Beckenbauer\n der Nordsee, die personifizierte Form des Chefs im Ring, dem Gecko der \nWanderd\u00fcne, der Schutzheilige aller Skadinavienreisenden, mit \ndrei-streifiger Schulterkoppel und sprach zu uns \u2026 \u201eno sleeping\u201c. Jeder,\n der sich schon einmal auf eine 12-st\u00fcndige F\u00e4hrfahrt begeben hat, kennt\n diese bestimmenden Worte. Eine spanische Ader konnte dieser Adi Dassler\n der norwegischen Seefahrt jedenfalls nicht vorweisen, weshalb er \nunserer gemeinsamen Siesta im Diskobereich der F\u00e4hre Einhalt gebot. Wir \ngelobten gleichzeitig Besserung und Rache auf der R\u00fcckfahrt, der \nDiskof\u00e4hre, aber dazu sp\u00e4ter. Dann kam der von uns hei\u00df geliebte Zoll. \nNachdem wir ordentlich dem Ortsvorsteher Norwegens zu dritt erkl\u00e4rt \nhatten das wir 50 Liter Bier verzollen wollten, standen wir vor einem \nerstarrten norwegischen Zollbeamten. Sein Gesicht glich einem aus \ngef\u00fchlten 350m Tiefe hochgepumpten Lumb. Nach ordnungsgem\u00e4\u00dfer Musterung \nkonnten wir diesen unterhopften Ort verlassen und passierten die \nZollkontrolle ohne Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir auch die F\u00e4hre Arsvagen-Mortavika passiert hatten, ging \nes auf den letzten Ritt in Richtung B\u00f6mlo, der letzten F\u00e4hre \nBuavag-Langevag. Dessen Captain kam aus weitaus s\u00fcdlicheren Gefilden. So\n machte dieser bereits 20:15 Uhr Feierabend und wir durften eine kleinen\n Umweg von 80 Kilometern machen. Nach gef\u00fchlten 2h Umweg trafen wir im \nZielgebiet gegen 00:30 Uhr ein. Gest\u00fctzt von der schwachgewordenen \nMitternachtssonne begaben wir uns auf die Suche nach unserem Haus. Unser\n Vermieter, der Schnapsheilige, hatte jedenfalls gen\u00fcgend \u201eSitzfleisch\u201c \nund erwartete uns bereits. Wir \u00fcberreichten ihm als Dank daf\u00fcr eine \nFlasche Obstler, damit er seine, vom sitzen geschundenen Knochen, \nverarzten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Tags drauf verabredeten wir uns zur Einweisung der Boote. Alles in \nallem muss man ehrlicherweise unserem Vermieter ein gro\u00dfes Kompliment \nbez\u00fcglich Unterkunft, Sauberkeit und Ausstattung machen. Nach einem \nMotordefekt am kleinen Boot wurden wir von unserem besser motorisiertem \nZweitboot in den heimatlichen Hafen geschleppt. Magne, so der Name \nunseres Vermieters, k\u00fcmmerte sich sofort mit zwei Helfern um die \nWiederherstellung. Nachdem alle Reparaturversuche nichts halfen, wurde \nder Motor ausgetauscht. Nach ca. 1h waren wir wieder startbereit, zwar \nkein Formel 1 Ergebnis aber erste Sahne im Sinne des norwegischen \nStandards.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Tag zwei lernten wir zwei langj\u00e4hrig Bekannte neu kennen, \nKlopfer, alias Olaf und die \u201eM\u00f6we\u201c, unser Hoffi. Beide Spitznamen haben \nihren Ursprung bei der diesj\u00e4hrigen Fahrt gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erkl\u00e4rung:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIM M\u00f6we\u201c konnte, analog zu den gefiederten Artgenossen, s\u00e4mtliche \nihm vorgesetzten Speisen in rekordverd\u00e4chtiger Zeit vernichten. Dies \ntraf, wie bei allen anderen auch, auf die zu sp\u00e4ter Stund vorgesetzten \n4cl Fiebermittels zu, was dann wiederum den Klopfer ins Spiel brachte. \nOlaf und Hoffi schliefen, ohne es zu wissen, an der gleichen Wand. M\u00f6gen\n es Holzw\u00fcrmer oder auch die Geister einiger Gro\u00dfdorsche gewesen sein, \nwelche die W\u00e4nde des N\u00e4chtens zum Erbeben brachten. Unser Klopfer wies \ndie Verd\u00e4chtigen, \u201eIM M\u00f6we\u201c und Andy, welcher mit ihm das Zimmer teilte,\n in aller Deutlichkeit durch morseartige Klopfzeichen auf die \nRuhest\u00f6rung hin. Daraus entwickelte sich ein n\u00e4chtliches Ritual.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einigen m\u00e4\u00dfigen Erfolgen musste das kleine Boot am Mittwoch im \nHafen verweilen. \u00dcberm\u00e4\u00dfiger Seegang und Wind lie\u00dfen eine Ausfahrt an \ndiesem Tag nicht zu. Deshalb wurde an diesem Tag ein Kulturtag in \nHaugesund eingeschoben. Am Donnerstag konnten wir einige K\u00f6hler und \nDorsche landen. Der Freitag, als letzter Angeltag, sollte uns die tollen\n M\u00f6glichkeiten dieses Reviers nicht vorenthalten. Endlich fanden wir \nKlemmetsh\u00f6la, das Unterwasserplataeu was von 54m auf 200m abf\u00e4llt. \nInnerhalb von 3h gelang es uns 49 Lachse (ca. 40-45cm) und einen \nDornhai(68cm) zu landen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussendlich hatten wir den gew\u00fcnschten Erfolg und noch etwas Fisch\n in der Box als wir uns nach erledigter Endreinigung auf den R\u00fcckweg \nbegaben. Die F\u00e4hre Buavag \u2013 Langevag lie\u00dfen wir aus und machten uns \nstattdessen auf den 2m Spuren, auch beidseitig befahrbare Stra\u00dfen \ngenannt, auf den R\u00fcckweg. Nach stundenlangen Wartens betraten wir die \nHeimf\u00e4hre Richtung Hirtshals und dieses mal hatten wir Kabinentickets \ngebucht. Kurz nach Er\u00f6ffnung des Duty Free Shops schlug die Ostdeutsche \nGemeinschaft noch einmal zu. Zwei Paletten feinstes Dosengebr\u00e4u f\u00fcr \nschlappe 199,- Kronen. Die H\u00e4lfte davon wanderte in sog. \nDiskoversorgungsrucks\u00e4cke, welche sich sp\u00e4ter als sehr hilfreich \nerweisen sollten. P\u00fcnktlich zu Diskobeginn unterst\u00fctzten wir den Staat \nNorwegen und holten uns jeder ein 0,4l Glas Bier f\u00fcr schlappe 6,80\u20ac. Der\n aus der Hinfahrt bekannte Captain \u201eAdidas\u201c hatte sich nun in eine Frau \nverwandelt, welche nicht minderscharf auf die Entdeckung von \u00f6rtlichen \nStraftaten reagierte. Das unsere Gl\u00e4ser Bier in den folgenden Stunden \nsich immer wieder wie von selbst f\u00fcllten erstaunte uns ebenfalls. Wir \nfragten aber nicht nach. Mit der Zeit entwickelte sich ein regelrechtes \nR\u00e4uber &amp; Gendarm Spiel. S\u00e4mtliche Angestellte der Fjordline wollten \nuns des Alkoholmi\u00dfbrauches \u00fcberf\u00fchren. Alle leeren Flaschen wurden \npl\u00f6tzlich vom Tisch ger\u00e4umt, es erschienen Augenbrauen hinter \nhervorstehenden W\u00e4nden, pers\u00f6nliche Security stand vor unseren Tischen. \nTja und was machten wir, richtig, wir genossen den Abend. Irgendwann \nmussten auch wir dem K\u00f6nig Schlaf Tribut zollen und begaben uns in die \nKaj\u00fcte und\/oder auch sonstige Schlafgelegenheiten. Auf der R\u00fcckreise \nstellte uns der norwegische Geheimdienst aus Rache noch eine Menge Autos\n vor die Nase, sodass wir erst mit 3-st\u00fcndiger Versp\u00e4tung im Heimathafen\n Brieske einliefen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 27.05.2011, p\u00fcnktlich um 17:00 Uhr startete unsere Tour 2011. Unsere nahesten Angeh\u00f6rigen waren erschienen um uns das letzte Geleit zu bereiten. Nach einem hefehaltigen Startgetr\u00e4nk ging es los Richtung Hennigsdorf, um dort den \u00f6rtlichen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-48","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/48","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/48\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49,"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/48\/revisions\/49"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/norwegen.lausitz-event.info\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}